Preisgekrönt im Dezember

Schwarzer Esel - Thüringer Schwarzbier

Preisgekrönt im Dezember 2015

Preisgekrönt im Dezember 2015

Schwarzer Esel - Thüringer Schwarzbier

Tradition seit 1440

Apolda, die Glockengießerstadt im Nordosten Thüringens, blickt auf eine fast 900-jährige Geschichte zurück. Dominante des Stadtbildes im 12. Jahrhundert war die weithin sichtbare Burg, die ebenso wie die Stadt seit dem Jahre 1123 durch landesherrliche Verleihung und Gerichtsbarkeit im Besitz der Familie von Vitzthum war. Im sogenannten "Roten Buch" aus dem Jahre 1440 findet das Bierbrauen bereits Erwähnung. Laut Erbzinsbuch von 1548 besaß der Burgherr das einzige Brauhaus in Apolda. "Niemand anders darf in Apolda ein Brauhaus halte, ausgeschlossen der von Vitzthum. Darauf gibt ein Jeder, der da braut, zween Scheffel Malz Apoldaer Maß und sechs Groschen Braugeld."

Es ist historisch belegt, dass die "Vereinsbrauerei" die wohlgeordnete Nachfolgerin der braugewerblichen Rechte des Schlossgutes und der Stadt Apolda von mindestens dem Jahre 1440 an geworden ist. Durch den Erlass einer besonderen Brauordnung im Jahr 1649 erreichten die Vorstädter eine größere Berechtigung, da sie von da an mit den Innenstädtern gemeinsam um das Brauen losen durften.
Ein erneutes Privileg vom 14. Februar 1710 erlaubte den Vorstädtern soviel Bier zu brauen wie die Innenstädter und der Rat zu Apolda wurde verpflichtet, "sowohl von den In- als von den Vorstädtern und zwar wechselweise das Bier in den Ratskeller zu nehmen." Von dieser Zeit an vereinigten sich zunächst die brauenden Innenstädter zu einer Gesellschaft, die Vorstädter folgten diesem Beispiel wenig später ebenfalls zu einer Braukommune. Beide Gesellschaften entwickelten sich bis zum 1. Oktober 1887 parallel und firmierten bis dahin unter den Namen "Städtische Braugesellschaft zu Apolda, Karl Kürschner & Co." und "Brauerei Gebr. Bohring". Die Umsätze waren im Jahr 1887 annähernd gleich. Am 1.Oktober 1887 erfolgte im Handelsregister die Vereinigung beider Brauereien zur "Vereinsbrauerei Apolda AG".
1904 erreicht das Unternehmen als AG mit 43.200 hl Fass- und Flaschenware seinen höchsten Bierausstoß. 1948 wird auf Anweisung der sowjetischen Militäradministration am 1. Juli das Unternehmen in Volkseigentum überführt. Ein Jahr später, im Gründungsjahr der DDR, werden 16.910 hl Bier und 7.000 hl alkoholfreie Getränke produziert. 1968 beginnt die Herstellung des "Apoldaer-Dominator-Spezial".
1977-83: Das hohe qualitative Niveau des "Dominator" berechtigt die Vereinsbrauerei zum Export von Flaschenware in die Länder Bulgarien, später Rumänien und Ungarn. 1986 erhält das "Dominator-Export" die Goldmedaille.
1990: Anlässlich des Apoldaer Zwiebelmarktes findet nun alljährlich der "Große Bockbier-Anstich" im Festzelt der Vereinsbrauerei statt, hier geben sich Gerstensaft, Blasmusik und Gemütlichkeit ein zünftiges Stelldichein. Am 31. Mai 1991 erfolgt die Privatisierung des Unternehmens.
1998 erreichen die Apoldaer mit einem Bierausstoß von 94.000 hl fast wieder das Jahres-Spitzenniveau aus DDR-Zeiten.

Logo Apoldaer

Heute

Die Gründe für den bestehenden Erfolg der Brauerei sieht der Geschäftsführer in zwei Bereichen: Man habe sich sowohl im Marketing als auch in der Qualität der Produkte verbessert. Ganz allgemein sei eine Verbraucher-Tendenz zurück zu den Produkten aus der eigenen Region festzustellen. Projahn: "Es gibt eine deutliche Rückkehr zur Regionalität."
Ein großes Plus der Apoldaer Bierspezialitäten sind der regionale Ursprung ihrer Rohstoffe: Der Hopfen stammt aus dem Saaleland, die Hefe aus einer eigenen Hefezuchtanlage im Betrieb.

Das Angebot der Apoldaer Bierspezialitäten ist ausgesprochen vielseitig. Gemein ist allen Sorten, dass nicht nur einheimischer Hopfen aus der Elbe-Saale-Region, sondern auch ausgewählte Malze aus thüringischer Sommergerste verwendet werden. So verschieden wie die Geschmäcker sind auch die Anlässe, zu denen ein kühles Bier getrunken wird:

Einen Einblick in das hervorragende Sortiment der Apoldaer Vereinsbrauerei bietet der Inhalt des ProBier-Pakets in diesem Monat. Hier sieht und schmeckt man, dass Genuss und Vielfalt von mittelständischen Brauereien geliefert wird:

3 x Schwarzer Esel (Bier des Monats Dezember) 1 x Tradition 1 x Festbock 1 x Glockenpils 1 x Glocken Hell 1 x Export 1 x Apoldaer Spezial Domi = 9 x Apoldaer Bierspezialitäten 

Bier des Monats

Bier des Monats Dezember 2015 - Schwarzer Esel

 

"Bier des Monats Dezember 2015" - Schwarzer Esel

Der Schwarze Esel ist das einzigartige Thüringer Schwarzbier mit dem außergewöhnlichen Namen. Die Idee wurde von der Wartburg Brauerei in Eisenach entwickelt und zusammen mit der Vereinsbrauerei Apolda, die das Bier braut, umgesetzt. Anfangs nur im Raum Eisenach zu bekommen, ist der Schwarze Esel seit Mai 2013 auch über die Vereinsbrauerei Apolda in der Region Apolda, Jena, Erfurt und Weimar erhältlich. Namensgeber des Bieres sind die Wartburgesel, die es nur in Eisenach gibt. Wartburgeselin Anja ist das Aushängeschild des Bieres und hat es sogar auf das Etikett geschafft. Anja ist somit der berühmteste Esel Thüringens und der Schwarze Esel das einzige deutsche Bier, mit einem Esel im Logo. Unser Schwarzbier verfügt über einen Alkoholgehalt von 4,5 Prozent und besitzt eine tiefschwarze Farbe. Der Schwarze Esel ist ein sehr malzaromatisches, liebliches und süffiges Schwarzbier. Die Verwendung besonders dunkler Spezialmalze ist nicht nur für die kräftige Farbe verantwortlich sondern auch für das leichte Röstkaffee-Schokoladen-Aroma des Bieres. Abgerundet wird das Geschmacks-/ Geruchserlebnis durch den dezenten Einsatz eines sehr hochwertigen Aromahopfens aus Thüringen. Das Bier ist nicht zu voll im Körper, d.h. es macht nicht so schnell satt wie z.B. ein Bockbier. Es regt zum Weitertrinken an, ist nicht zu stark vom Alkoholgehalt und ist eine Alternative für Bierliebhaber denen hopfen-herbe Pilsbiere eher nicht munden.

Die Adresse

Vereinsbrauerei Apolda GmbH
Topfmarkt 14
99510 Apolda

Tel.: 03644 – 8484-0
Tel.: 03644 – 8484-88

www.apoldaer.de
info@apoldaer.de

 

 

Der Schwarze Esel ist ein sehr malzaromatisches, liebliches und süffiges Schwarzbier. Die Verwendung besonders dunkler Spezialmalze ist nicht nur für die kräftige Farbe verantwortlich sondern auch für das leichte Röstkaffee-Schokoladen-Aroma des Bieres. Abgerundet wird das Geschmacks-/ Geruchserlebnis durch den dezenten Einsatz eines sehr hochwertigen Aromahopfens aus Thüringen. Das Bier ist nicht zu voll im Körper, d.h. es macht nicht so schnell satt wie z.B. ein Bockbier. Es regt zum Weitertrinken an, ist nicht zu stark vom Alkoholgehalt und ist eine Alternative für Bierliebhaber denen hopfen-herbe Pilsbiere eher nicht munden.