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Alpirsbacher Klosterbräu ist Branchenprimus in Baden-Württemberg

Alpirsbacher Klosterbräu ist Branchenprimus in Baden-Württemberg

Alpirsbacher Klosterbräu steigert Umsatz im 1. Halbjahr 2011 – Privatbrauerei aus dem Schwarzwald erreicht besseres Ergebnis als die Branche in Baden-Württemberg und in Deutschland

Alpirsbach (wg) – Regen und Kälte, Wirtschaftskrise und geringerer Durst der Verbraucher – allen Hindernissen zum Trotz schäumt bei der Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG weiter erfolgreich das Bier. Die Privatbrauerei aus dem Schwarzwald ließ sich vom stark zurück gehenden Bierabsatz in Baden-Württemberg nicht beeindrucken, sondern steigerte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 ihren Bruttoerlös um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ausschlaggebend für den Erfolg der Alpirsbacher Klosterbrauerei waren die Absatzsteigerungen beim Pils (+ 10,7 Prozent) sowie bei den Bierspezialitäten, zu denen auch die Neueinführungen Ambrosius und KlosterStoff zählen (+ 13,4 Prozent). Beim alkoholfreien Bier legten die Brauer aus dem Kinzigtal sogar um 23,0 Prozent zu. Im vergangenen Jahr 2010 hatte Alpirsbacher einen Gesamtumsatz von 16,9 Millionen Euro erreicht.

„Qualität setzt sich bei den Verbrauchern offenbar durch. Die Auszeichnung als weltbestes Pils sowie das von uns als Novum auf den deutschen Markt gebrachte Abteibier erwiesen sich wie das Märzen-Bier KlosterStoff in der Bügelflasche als Umsatz fördernd“, bilanzierte Inhaber Carl Glauner erfreut. „Positiv hat sich für uns auch das sommerliche Wetter im Frühjahr ausgewirkt. Allerdings hätten wir uns den Juni viel wärmer gewünscht“, urteilte Geschäftsführer Markus Schlör. Zum positiven Ergebnis von Alpirsbacher Klosterbräu hat auch das Umsatz-Plus von 30 Prozent bei den alkoholfreien Getränken der Marke Sinalco beigetragen.
Während das Alpirsbacher Familienunternehmen auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr anstoßen und durch das gute Geschäftsergebnis 1,2 Millionen Euro – 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum - in Markt und Technik investieren konnte, bescherte die allgemeine Durststrecke den Brauereien in Baden-Württemberg insgesamt ein Mengenminus von 2,4 Prozent. Der Absatz verringerte sich landesweit von 3,27 Millionen auf 3,19 Millionen Hektoliter. Deutschland weit gab es bei der versteuerten Biermenge ein Plus von 0,2 Prozent von Januar bis Juni 2011.   

Alpirsbach, 5. September 2011

 

Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG:

Die zur Vereinigung der Freien Brauer gehörende Alpirsbacher Klosterbräu ist seit 1877 im Besitz der Familie Glauner; Carl Glauner führt die Brauerei – die größte Klosterbrauerei in Deutschland und die älteste in Baden-Württemberg – in vierter Generation. Alpirsbacher beschäftigt 89 Mitarbeiter, davon 12 in der Brauwelt mit Brauerei-Museum, Kloster-Destille und Brauladen. Der Brauerei-Umsatz 2010 lag bei 17 Millionen Euro, Alpirsbacher gehört zu den Preisführern in Baden-Württemberg, hat die Preise zuletzt zum 1. April 2010 erhöht, produziert keine Handelsmarken und hat einen Mehrweganteil von mehr als 99 Prozent. Das Schwarzwälder Unternehmen engagiert sich seit Jahrzehnten für Umwelt- und Naturschutzbelange und hat als erste Brauerei auf den Einsatz von Stanniol verzichtet. Alpirsbacher ist für seine hochwertigen Bierspezialitäten bekannt, verarbeitet als eine der wenigen Brauereien Naturhopfendolden anstelle von Hopfenextrakt und –konzentrat und gewinnt sein einzigartiges, weiches Brauwasser aus Quellen im eigenen Naturschutzgebiet. Die Brauerei bekam weltweite Auszeichnungen: den World Beer Award 2010 für das weltbeste Pils/Pilsener sowie den European Beer Star für das beste Kristallweizen und das beste Mildbier. Im Dezember 2010 brachte die Brauerei das erste Abtei-Gourmetbier „Ambrosius“ auf den deutschen Markt.